Textildruckverfahren

Textildruck wird in sieben verschiedene Technologien unterschieden:

• Siebdruck (Direktdruckverfahren)
• Siebdruck (Transferdruckverfahren)
• Transferdruck
• Textilfoliendruck
• Sublimation
• Stick
• Weben

Bei uns erhalten Sie alle Variationen. Dies hat den Vorteil, dass wir das für Ihren Geldbeutel und Ihr Motiv geeignete Druckverfahren heraussuchen. Mit Ihnen zusammen finden wir heraus, welches Verfahren das Beste ist.

Hier kurz die Unterschiede:

Siebdruck (Direktdruckverfahren):

Für preiswerte Textilien im Masseneinsatz immer noch das billigste Herstellungsverfahren. Leider „reißt“ das Motiv bei dunklen Textilien sehr schnell auf. Bei hellen Textilien nahezu unverwüstliches Druckverfahren. Die Preisberechnung erfolgt nach Anzahl der Druckfarben. Als Faustformel: Je Druckfarbe mindestens 10 Teile Textil.

Siebdruck (Transferdruckverfahren):

Herstellung erfolgt ähnlich wie oben, jedoch wird die Farbe zuerst auf ein spezielles Papier gedruckt und dies dann auf das Textil mittels Hitze und Druck übertragen. Dadurch lassen sich kleine Details immer noch sehr gut umsetzen. Die Deckkraft bei dunklen Textilien ist wesentlich höher als beim Direktdruck. Ein entscheidender Vorteil: Die Papierdrucke sind bis zu 3 Jahre lagerfähig. Dadurch sind Nachbestellungen bei gleichbleibender Qualität auch in sehr kleinen Stückzahlen möglich.

Transferdruck:

Für Bilder und kleine Auflagen immer noch das Druckverfahren schlechthin. Auch preiswerte „Schnellschüsse“ sind damit möglich. Links gewaschen und von vorne gebügelt hält auch dieses Druckverfahren lange genug um den Einsatz zu rechtfertigen. Bei hellen Textilien wird direkt gedruckt, bei dunklen Textilien wird eine weiße Hinterlegefolie aufgebracht.

Textilfoliendruck:

Die wahrscheinlich schnellste Entwicklung der letzten Jahre. Vorgefärbte Folien werden mittels CAD-System ausgestanzt und dann über Hitze und Druck auf das Textil appliziert. Halt- und Waschbarkeiten übertreffen schon heute den Siebdruck bei weitem. Vorausgesetzt die Grundmaterialien sind OK, denn auch hier gibt es leider viel „Schrott“.

Die Oberflächen der Folien reichen von Flock (samtartig) über Flex (glatt) bis zu Hologramm und Reflex. Auch Silber, Gold, Chrom und Neon sind möglich. Fast täglich kommen neue Materialien auf den Markt.

Sublimation:

Der Übergang von Fest zu Gasförmig wird in der Physik Sublimation genannt. Spezielle Farben verbinden sich mit Polyesterfasern (fast) untrennbar. Die Farben werden dadurch kochbeständig. Es gibt derzeit kein Verfahren das brillantere Farben auf Textil hin bekommt. Gerade im großformatigem Bereich hat sich dieses Verfahren als Königsklasse durchgesetzt. Im Textildruck ist der Durchbruch nicht so groß, da als Grundfarbe nur weiß bzw. helle Textilien in Frage kommen. Bei (hellen) farbigen Untergründen kommt die Textilfarbe durch, da die Sublimationsfarbe transluzent, d.h. durchscheinend ist. Jedoch haben wir auch schon sehr gute Ergebnisse auf hellblauen und zart rosa Shirts erreichen können. Lassen Sie sich am besten von uns beraten, denn waren wir von Anfang der Sublimation im Textildruck an dabei und kennen die Für- und Wider sehr genau.

Stick:

Die wohl edelste Textildruckvariante überhaupt. Hier werden vorgefärbte Fäden in die Textilien eingehämmert und dadurch (fast) untrennbar verbunden. Moderne Stickmaschinen haben bis zu 12 Nadeln und können damit bis zu 12 Farben gleichzeitig aufbringen. Stickereien sind für kleine und farbenfrohe Anwendungen meist am geeignesten. Doch auch große Logos lassen sich sticktechnisch umsetzen. Wir haben für Sie umfassende Muster parat 

Weben:

Gewebt wird eigentlich nur selten. Grund dafür sind die hohen Vorkosten und das recht grobe Motiv. Hauptumsatzträger im textilen Werbebereich sind gewebte Schals. Hin und wieder kommt auch mal eine Strickjacke oder ein Pullover vor. Das Groß bleibt jedoch bei den Schals. Der absolute Vorteil: hier wäscht sich nichts aus.

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